Das größte fahrbare Motorrad

Der 32jährige Italiener Fabio Reggiani hat das größte fahrbare Motorrad entworfen, der XXL – Chopper ist 5,10m hoch, 10,03m lang und 2,5 Meter breit. Acht Leute haben 7 Monate gebraucht, um das Motorrad zu bauen. (Quelle: www.guinnessworldrecords.de)

Leben fürs Motorrad

Mit einer BMW F800GS ist Doris Wiedemann im Winter durch Kanada und Alaska bis zum Polarmeer an der Prudhoe Bay gereist. Bei Temperaturen bis minus 50 Grad hat sie als erste Frau den Dalton Highway im Winter mit dem Motorrad befahren. (Quelle: www.doris-wiedemann.de) Hier weiterlesen .

NEU!

Ab sofort gibt’s bei Louis das volle Motomania-Programm:

Comics, T-Shirts, Kaffeebecher und vieles mehr! Motorrad-Comics über eine Horde verrückter Biker und die Tücken des Motorrad-Alltags. Die liebevoll und detailversessen ausgearbeiteten Zeichnungen von Holger Aue zeigen die Welt der Zweiradfreaks so authentisch wie sonst niemand in Deutschland. Kein Wunder: Zeichner Holger Aue ist nicht nur ein begnadeter Comic-Künstler, er bewegt auch seine Motorräder mit ebenso viel Talent und Leidenschaft – ob als Instruktor auf der Nordschleife oder als Aktiver in verschiedenen Rennserien oder einfach so, auf der Straße (Quelle: www.luis.de) Hier weiterlesen.

Airbag-Westen im Test

Sicher angeleint

Seit rund zehn Jahren feilen Hersteller an der Entwicklung von Airbagsystemen für Motorradfahrer. Nun haben es die ersten Produkte zur Serienreife gebracht. Wir haben Euch anläßlich der Motorradtour 2013 die »Airnest«-Weste von Helite vorgestellt.

Die Weste in dezentem Schwarz wird einfach über die Motorradjacke gezogen, mit drei Steckschlie¬ßen geschlossen und gegebenenfalls per Klettriemen enger gestellt. Mit einem Gewicht von 1,38 kg trägt sich die »Airnest« unauffällig. An das geringe Mehrgewicht gewöhnt man sich schnell, Arm- und Halsausschnitt sind großzügig bemessen, so dass die Bewegungsfreiheit kaum einge¬schränkt wird. Deutlich redu¬ziert wird der Bewegungsradius allerdings, wenn die flexible Reißleine am Motorrad befestigt ist. Möglichst kurz soll die Leine gefasst und an einem stabilen Teil des Gefährts befestigt werden. Eine versehentliche Auslösung wird verhindert, da eine Zugkraft von mindestens 250 N aufgebracht werden, was einem Zuggewicht von 25 kg entspricht. Erst dann wird die Sicherung aus ihrem Sitz gezogen, ein federgespannter Kolben öffnet die CO2-Kartusche und bläst die Weste innerhalb von 0,123 Sekunden auf.

Nach der Auslösung wird die Luft langsam durch ein automatisch betätigtes Ventil abgelassen. Sofern die Weste nicht durchgerutscht oder beschädigt ist, kann das System durch den Austausch der Kartusche wieder »recycelt« werden. Ein Innensechskant reicht aus, um den Federmechanismus zu entspannen und den Auslöser zu reaktivieren.

Der ADAC hat im Test die Weste mit der Dainese D-air Street (749€ zzgl 459€ M-Kit) verglichen. Diese ist eine Airbagweste, die per Funk ausgelöst wird. Das M-Kit, bestehend aus Sensoren und der elektronischen Zentraleinheit, wird fest an der Maschine installiert. Von dort wird bei einem ernsten Unfall das Zündsignal an den Gasgenerator in der Weste gefunkt.Das System reagierte im Test extrem schnell und stellt bereits 45 Millisekunden nach dem Anstoß einen voll wirksamen Airbag bereit. Es ist leicht zu handhaben, kann mit vorhandener Schutzkleidung kombiniert werden und hat ein hohes Schutzpotenzial an Rücken und Brust. Obwohl die Airbags nach einer Auslösung wieder in Stand gesetzt werden müssen und das System nur an der Maschine wirksam ist, an der das M-Kit verbaut ist, erhielt das Dainese-System das ADAC Urteil "sehr gut". Das zweite System im Test war das Helite AirNest Jacket (549 Euro). Die konventionelle Airbagweste wird mittels Reißleine aktiviert, die vor der Fahrt am Motorrad fixiert werden muss. Auch dieses System reagierte im Crash relativ schnell, das Schutzpotenzial war ebenfalls hoch. Da es aber beim Primäranprall am gegnerischen Fahrzeug noch nicht wirksam ist, vergaben die Tester das Urteil "gut".

Der ADAC empfiehlt allen Motorradfahrern, Bekleidungen mit schnell wirksamen Airbagsystemen zu tragen, um so bei Kollisionsunfällen Lungenverletzungen zu vermeiden – nach Kopfverletzungen die zweithäufigste Todesursache bei Motorradunfällen. Die Hersteller der funkgesteuerten Schutzsysteme sollten daran arbeiten, die Elektronikkomponenten bereits bei der Fahrzeugherstellung zu integrieren. (Quelle: www.adac.de)

ADAC Test: Motorradschutzsysteme auf YouTube